Marktberuhigung: US-Feiertag "President's Day" kommt, nach Software(-as-a-Service)-Aktien-"Crash" gerade recht!
Denn spekulative Assets benötigen eine Ausweitung der Liquidität - und dem verweigert sich die US-Notenbank derzeit leider noch (immer).
Denn spekulative Assets benötigen eine Ausweitung der Liquidität - und dem verweigert sich die US-Notenbank derzeit leider noch (immer).
Und das, obwohl die Fundamentals sehr positiv aussahen und weiterhin aussehen. Mit anderen Worten: Die aktuelle Lage war und ist besser als die Stimmung!
Zwar haben die Bären ihren Sieg zuletzt nicht voll auskosten können. Die Bullen waren, sind und bleiben aber schwach auf der Brust. Sie haben zuletzt vollständig versagt. Daher sollte man jetzt nicht voreilig auf diese Versager wetten!
Wenn es demnächst irgendwo stärker abwärts geht, dann wohl bei den Edelmetallen/Rohstoffen. Nicht, dass ich plötzlich bearish für diesen Sektor wäre. Aber die Kursexplosionen bei Gold, Silber, Platin und anderen (wie zum Beispiel auch Aluminium) waren so exzessiv, dass es auch mal zu einem Ausatmen (im Zuge von kurzfristigen Gewinnmitnahmen der Trader) kommen muss.
Alles, was die EU tun kann, wird die US-Wirtschaft letztlich nur am Rande treffen. Greift man den US-Dollar an, wird man es mit der US-Notenbank zu tun bekommen. Vielleicht wacht man aber jetzt endlich mal auf!?
Aufgrund der Attacke auf die (Unabhängigkeit der) US-Notenbank verzeichneten die US-Aktienmärkte zunächst größere (hauptsächlich vorbörslich) Kursverluste. Bitcoin (BTC) und Co. konnten hingegen zunächst davon profitieren.
Denn sie haben nicht nur einen beispiellosen wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes miterleben müssen. Sie wurden auch reihenweise gefoltert oder ermordet. Jeder beseitigte (sozialistische) Diktator ist daher generell positiv zu sehen. Aber die Amerikaner müssen auch schauen, dass nicht die gleiche Clique das Land weiterhin kaputt regieren darf.
Im Zuge des sogenannten "Liberation Day" von US-Präsident Donald J. Trump Anfang April drohte, nach Meinung vieler - selbst alter, erfahrener Hasen - der "Weltuntergang". Doch schon wenige Tage später ruderte Trump zurück, so dass auch dieser "Crash" - rückblickend - mal wieder eine sehr gute (Nach)Kaufgelegenheit darstellte!
Man erinnere sich nur an den Bitcoin (bei 20.000 US-Dollar Ende 2017) und wie er ein Jahr später (leicht über 3.000 US-Dollar) dann totgesagt wurde. Oder an den gigantischen Metaverse-"Hype" bei den Kryptos anno 2021 (nach der Umbenennung von Facebook in Meta Platforms) sowie die Angst Ende 2022 (im Zuge der FTX-Pleite).
Hingegen wartet man an den Aktienmärkten auf die letzten wichtigen geldpolitischen Entscheidungen des zu Ende gehenden Jahres 2025. Konkret melden sich die US-Notenbank sowie die Bank of Japan nochmal zu Wort.